Der Bondrucker schneidet das Papier nach dem Druck nicht automatisch ab (Autocut), obwohl die Funktion im Treiber aktiviert wurde. In vielen Fällen scheint sich die Einstellung in den Druckereigenschaften von selbst wieder auf „Disabled“ oder die Standardwerte zurückzusetzen, sobald man das Einstellungsfenster schließt oder die Kassasoftware neu startet.
Ursache
Häufig liegt das Problem nicht an der Kassasoftware oder dem Drucker selbst, sondern an Windows-Berechtigungen. Windows verhindert in der Standardkonfiguration oft, dass Änderungen am Druckertreiber dauerhaft gespeichert werden – selbst wenn man als Administrator angemeldet ist. Zudem funkt die automatische Drucker-Verwaltung von Windows 11 dazwischen.
Lösungsschritte
1. Windows-Automatik deaktivieren
Windows 11 überschreibt manuelle Treibereinstellungen gerne ungefragt.
Öffne die Windows-Einstellungen > Bluetooth & Geräte > Drucker & Scanner.
Suche unten den Punkt „Windows verwaltet Standarddrucker“ und stelle diesen auf Aus.
2. Schreibrechte für Druckereigenschaften freigeben
Damit die Einstellung für den Papierschnitt (z.B. „Report Cut“ oder „Document Cut“) dauerhaft gespeichert bleibt, müssen die Sicherheitsberechtigungen angepasst werden:
Gehe zu Systemsteuerung > Geräte und Drucker.
Rechtsklick auf deinen Bondrucker (z.B. Epson/Munbyn/POS-80) und wähle Druckereigenschaften.
Wechsle zum Reiter Sicherheit.
Wähle in der Liste den Benutzer „Jeder“ aus (falls nicht vorhanden, über „Hinzufügen“ ergänzen).
Setze den Haken bei Zulassen für den Punkt „Drucker verwalten“.
Bestätige mit Übernehmen und OK.
3. Autocut im Treiber aktivieren
Nachdem die Berechtigungen gesetzt sind, kannst du die Funktion final aktivieren:
In den Druckereigenschaften unter dem Reiter Geräteeinstellungen (oder „Device Settings“) nach dem Punkt „Paper Cut“, „No Cut“ oder „Autocutter“ suchen.
Dort die gewünschte Option wählen (z.B. Partial Cut oder Feed and Cut).
Speichern. Durch die oben geänderten Rechte bleibt diese Einstellung nun dauerhaft aktiv.
Installation und Updates: Installieren Sie die Kassa auf dem neuen System und führen Sie alle verfügbaren Updates durch.
Datenübertragung: Kopieren Sie bei geschlossener Kassa die Daten aus der Backup-Datei in das Data-Verzeichnis.
siehe auch hier.
Optionale Konfigurationsübernahme: Optional können Sie auch die Konfigurationsdatei übernehmen. Hierbei sind jedoch einige Anpassungen erforderlich.
Systemprüfung: Starten Sie anschließend die Kassa und überprüfen Sie, ob alle Daten und Konfigurationen korrekt übernommen wurden.
Lizenzüberprüfung bei Systemwechsel: Bei einem kompletten Systemwechsel muss eine eventuell erworbene Lizenz neu erworben werden, da der Lizenzkey hardwareabhängig ist.
Wenn Sie Debian oder Ubuntu verwenden und die offiziellen Repositories von QRK Registrierkasse verwenden, haben Sie beim Aktualisieren Ihres Systems möglicherweise die folgende Fehlermeldung erhalten:
E: Das Repository „https://repo.ckvsoft.at/ckvsoft/…ckvsoft-stable InRelease“ hat seinen „Origin“-Wert von „Mini-Buildd archive hellcat“ in „Mini-Buildd hellcat“ geändert. N: Dies muss explizit akzeptiert werden, bevor Updates für dieses Repository angewendet werden können. Einzelheiten finden Sie auf der Manpage apt-secure(8). Der Fehler besagt lediglich, dass der Namen geändert wurde.
Um dieses Problem zu beheben und dieses Repository weiterhin zu verwenden, führe Folgendes aus:
sudo apt update Sie werden dann aufgefordert, den neuen Ursprung des Repositorys zu akzeptieren: Möchten Sie diese Änderungen akzeptieren und mit der Aktualisierung von diesem Repository fortfahren? [J/N]
Debian und infolgedessen auch dessen Derivate wie unter anderem Ubuntu nutzten seit Langem ein Werkzeug namens apt-key, um diese Schlüssel im Dateisystem abzulegen. Bereits seit rund 10 Jahren ist die Methode in Debian als unsicher deklariert und wird mit Debian 12 im Jahr 2023 auslaufen.
Die meisten Anbieter von Repositories aus dritter Hand verwenden in ihren Anweisungen zum Einfügen ihrer Repositories noch apt-key. Dort findet man die Anweisung:
sudo apt-key adv --keyserver keyserver.ubuntu.com --recv-keys 410EE8C739BB4452
echo "deb https://repo.ckvsoft.at/ckvsoft $(lsb_release -cs)-ckvsoft-stable main" | sudo tee -a /etc/apt/sources.list
Wenn Sie dieser Anleitung folgen, erhalten Sie seit einiger Zeit beim anschließenden sudo apt update folgende Fehlermeldung:
W: https://repo.ckvsoft.at/ckvsoft/.../dist/stable/InRelease: Schlüssel ist im veralteten Schlüsselbund trusted.gpg gespeichert (/etc/apt/trusted.gpg).
Das ist das generell empfohlene Vorgehen, für das es in Debian noch keine grafische Umsetzung oder ein Script gibt. In Ubuntu kann neben der hier beschriebenen Methode auch Ubuntu Software bzw. Plasma Discover zum Einfügen von Repositories aus dritter Hand verwendet werden. Wir haben unsere Anleitung dafür entsprechend angepasst.
Auf einigen Windows Systemen funktioniert das Update nicht mehr. Scheint ein Berechtigungsproblem zu sein. Wenn ein Update immer wieder gemacht werden möchte, doch es bleibt immer auf der alten Version kann man das Update auch manuell durchführen. Dafür muss die aktuelle Update ZIP Datei heruntergeladen werden. Nachdem die Datei entpackt wurde wird der gesamte Inhalt in das QRK Verzeichnis kopiert. Die Kassa darf nicht gestartet sein.
Wo finde ich das Update? Das Update kann hier heruntergeladen werden. Das Namensformat ist QRK_UxxxxxxxxW32.zip und QRK_UxxxxxxxxW64.zip. xxxxxxxx = Aktuelle Versionsnummer
Achten Sie bitte darauf ob die 32bit oder 64bit Variante installiert ist.
Fehler: Sie haben eine A-Trust Smartcard für die Registrierkasse bestellt und QRK gibt einen Error sobald Sie in den Einstellungen/Sicherheitseinrichtung auf „TEST“ klicken. In der Logdatei findet man den Fehler: „A.Sign Error: File not found“
Lösung: Die Smartcard wurde noch nicht aktiviert. Auf https://www.a-trust.at/de/Produkte/Registrierkasse/Aktivierung/ den a.sign Client & Aktivierungssoftware installieren. Danach Aktivierungssoftware starten, UID und email eingeben, aktivieren und fertig.
QRK scheint automatisch Tastenkombinationen zu erstellen, obwohl sie nicht definiert wurden (keine & -Zeichen enthalten). Aufgefallen ist das bis jetzt nur unter der KDE Oberfläche. Beheben kann man das indem man in der „kdeglobals“ (~/.config/kdeglobals) folgende Zeilen einfügt.
Verwenden Sie immer Dateinamen mit fortlaufenden Nummern wie in den Beispielnamen. Am besten die Originale Rechnungsnummer im Dateinamen verwenden. Immer der gleiche Dateiname ist keine Gute Idee und kann zu Fehlern in der Kasse führen.
Bevor eine Fehler gemeldet wird sind einige Sachen zu beachten. Wurden alle Updates gemacht? Der Fehler ist vielleicht schon behoben worden. Im Forum suchen, vielleicht gibt es ja schon Infos über diesen Fehler.
Wir benötigen die Versionsnummer der Kasse (QRK Version)
Wir benötigen Informationen zum Betriebssystem (Linux, Mac, Windows) auch hier immer die Version angeben.
Evtl. Logfiles an info@ckvsoft.at schicken
Bei QR-Code Fehlern den Inhalt oder ein Bild des QR-Codes
Eine genaue Schilderung des Problems. Angaben wie: Es funktioniert nicht. Bei der Belegprüfung kommt ein Fehler. usw. sind keine besonders guten Angaben. Was funktioniert wann und wo nicht? Welcher Fehler wird bei der Belegprüfung festgestellt? Bei Finanz Online kann man sehen welcher Fehler bei einen Beleg erkannt wurde.
All diese Informationen beschleunigen die Fehler Einschränkung.